Lauf für Haiti

February 1st, 2010 | by Main-Blog |

Ich hatte ja schon xmal geschrieben, dass ich – anstatt zu spenden – lieber in die (meiner Meinung nach) viel effektiveren KIVA-Mikrokredite investiere. Aber wie auch schon geschrieben, es gibt Ereignisse, da braucht’s einfach nur richtig viel Geld, und das ganz schnell. So ein Ereignis war/ist zweifelsohne das Erdbeben in Haiti. Aus diesem Grund haben Andrea und ich auch gestern einen Sonntagslauf durch dicken Schnee gemacht, der uns sehr gut tut und gleichzeitig Geld für Haiti zusammenbringt. Denn wir sind der Aufforderung RUN4HAITI gefolgt. Dabei sind in mehr als 20 Ländern und mehr als 400 Orten weltweit Spendenläufer für Haiti gelaufen und haben für jeden zurückgelegten Kilometer 1 Euro gespendet.

Da mein linker großer Zeh nach meiner schmerzhaften Erfahrung vom letzten Montag noch recht weg getan hat, sind es bei uns “nur” 10 km geworden, gerne hätten wir noch was drangehangen. Aber auch so haben wir 20 Euro gespendet, die der Aktion “Deutschland Hilft” zugute kommen.

Darüber hinaus hab ich ja noch mein eigenes kleines Spendenprojekt, aus dem ich für die letzte Woche 340 Euro spenden werde. Mehr dazu in Kürze.

Spendet ihr auch und wenn ja, wieviel so?

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  1. 6 Responses to “Lauf für Haiti”

  2. By Dr. Franzen on Feb 1, 2010 | Reply

    Ich hab bis jetzt noch nichts gespendet. Werde es auch nicht tun. Ca. 3,6 Mio. Arbeitslose in Deutschland, dazu kommen Mio., die, ohne in diese Zahl mit hineingezählt zu werden, unter der Armutsgrenze leben. Wer bekommt egtl das ganze deutsche gespendete Geld aus Deutschland? Ich bin z.Zt. im völligen Zwiespalt.
    Und hier mal Funnys (meine geliebte Ehefrau) Meinung zum Spenden:
    Deutschland hat genauso viele Probleme. Überlegt doch mal, Haiiti ist einer der korruptesten Staaten der Welt. Alles Geld geht in dunkle Kanäle der “Regierung”. In Deutschland wird mittlerweile durch große Konzerne Geld an Parteien gespendet, um deren Interesse durchzusetzen. Es leben tausende deutsche Kinder unter der Armutsgrenze. Wo sind denn die Spenden hierfür?…. Klar ist es furchtbar, wenn Mensch bei Naturkatastrophen ums Leben kommen und ganze Landstriche verschwinden. Und besonders die Kinder, die leiden müssen….. Gesicht nicht abwenden… Aber Leute mit Geld … ganz ehrlich wer bekommt die Knete? Neue Paläste? Spendet doch lieber Medikamente, Kleider von mir aus auch Wasser und Nahrungsmittel. Es wird sich ja schon wieder gestritten, wer die Kosten für die “Flüge der Hilfsgüter” übernimmt…. Thank you America…!!!!!! Nicht zu vergessen, unser aller Freund John Travolta… Thank you good old America…

  3. By Main-Blog on Feb 2, 2010 | Reply

    OK, Diskussion eröffnet, sehr schön. Dann werfe ich gleich mal die erste provozierende Frage als Antwort in die Runde:

    Dass Du angesichts Millionen von Arbeitslosen und Kindern in Deutschland, die unter der Armutsgrenze leben, nichts für Haiti spendest, ist ein valider Punkt. Dann die Frage: Wieviel spendest Du für die Millionen von Arbeitslosen und Kindern in Deutschland?

    ;-)

  4. By Dr. Franzen on Feb 2, 2010 | Reply

    Genau das isses ja. Wieviel spende ich denn für die Millionen von Arbeitslosen und Kindern in Deutschland? Na nichts. Was ich bzw. die Katja egtl meine/meint, die Deutschen sind ein Volk der Jammerer. Da ist das schlecht, da ist dies schlecht. Keiner hat für nix mehr Geld und kann sich ja kaum noch das Benzin für sein liebstes Baby leisten. Aber es ist faszinierend, im Spenden sind wir Weltmeister. Da ist das Geld dann plötzlich wieder da. Ich find das wirklich faszinierend. Stehen da etwa mehr als 1.500 Steuersünder auf der schweizer Liste???
    Im übrigen Torsten:
    Nicht persönlich nehmen. Ich rede hier nicht von dir oder euch. Soll eher provozieren und mal das allgemeine Verhalten der Deutschen an sich zu Gemüte führen. Aber ich denke, du verstehst mich schon. ;-)

  5. By Main-Blog on Feb 3, 2010 | Reply

    OK, aus der Sicht hab ich’s nicht betrachtet. Aber es ist doch gut, wenn Leute, die nicht viel haben, dann trotzdem noch bereits sind, anderen, denen es noch schlechter geht, zu helfen. Hier erlaube ich mir, einen bekannten deutschen Blogger mit seinem letzten Beitrag zu zitieren:

    “Gretchenfrage: Wie kommt es, dass Menschen, die nicht viel haben, so großzügig wie auch hilfsbereit sind, während die anderen -so meine Erfahrungen-, denen es gut geht, geizig sind, so gut wie nicht helfen und Angst haben, ihren Wohlstand zu verlieren??? Wer wenig hat und dennoch gibt, das ist für mich weitaus menschlicher und beweist Größe.”

    Siehe hier: http://www.robertbasic.de/2010/01/touche/

    Aber ich verstehe dich/euch schon :-)

  6. By dr_franzen on Feb 5, 2010 | Reply

    Das mit der Größe der Kleinen, die du zitiert hast, find ich schon überzeugend. Manchmal hab ich dann in letzter Zeit schon intensiver darüber nachgedacht. Bei dem ganzen Chaos, das dort in Haiiti herrscht, ärger ich mich nur darüber, dass das Geld, was gespendet wird, doch nur teilweise bei denen ankommt, die es brauchen.
    Was mir gerade einfällt, wir haben letzte Woche auch gespendet. Und dabei sogar noch an die bedürftigen unseres Landes. Bei unserem Umzug nach Chemnitz waren einige Teile dabei, Ikea-Schränke, Bettgestell mit Lattenrost und Matratze, Hifi-Anlage, die nicht mitgehen sollten. Die hat der Soziale Möbeldienst abgeholt. Fühlt sich gut an. Und so schlechte und geizige Menschen sind wir doch damit egtl. auch nicht. Gilt das? :-)
    vG aus Chemnitz

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  2. Feb 3, 2010: Diät-Blog - Der Weg zur perfekten Figur!

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