Englisch wird die Arbeitssprache…
January 26th, 2010 | by Main-Blog |…und jeder, egal ob er Facharbeiter ist, hinter der Werksmaschine steht oder Geschäftsführer ist, wird Englisch sprechen, lesen und verstehen müssen. So ähnlich gibt es EU-Komissar Oettinger vor laufender Kamera zum Besten. Und dann gibt er uns ein Beispiel, wie er sich das in etwa vorstellt. Echt zu krass. Er repräsentiert Deutschland im Ausland und ist – ganz echt – EU-Komissar. Muss man da vorher nicht irgendwie einen Sprachkurs belegen oder so? Der Mann kriegt das doch bestimmt auch bezahlt.
OK, mein Englisch ist auch nicht besonders. Aber:
- ich bin auch nicht EU-Komissar,
- fordere nicht von anderen Sachen, die ich offensichtlich selbst nicht hinbekomme und
- kann zumindest flüssig ablesen.
Senk ju vor ju keind ätensch











One Response to “Englisch wird die Arbeitssprache…”
By dr_franzen on Jan 26, 2010 | Reply
In der sächsischen Finanzverwaltung wurde die Richtlinie ausgegeben: Jedem Betriebsprüfer ist es zuzumuten, oder besser, man kann von jedem Betriebsprüfer erwarten, Verträge und Dokumtente in englischer Sprache zu lesen, zu verstehen und auf eine amtliche Übersetzung verzichten zu können. Bezahlte Kurse vom Freistaat? Sorry, is grad Wirtschaftskrise, heißt hier dann Haushaltssperre. Aber wenn es als EU-Komissar reicht, so englisch zu sprechen (versteht er überhaupt, was er liest?), dann brauch ich mir um mein Englisch keine Sorgen machen.
Und nicht vergessen: Unser Außenminister spricht doch auch so gut englisch, dass er die Pressekonferenzen ausnahmslos in englisch abhält! Oder verwechsel ich da was?)
Immer unter dem Motto: Däts mäks mi foxdevilsweildt!